Mittleres Löschfahrzeug (MLF)

gw l2Am 26.01.2019 wurde in einem feierlichen Rahmen der neue Gerätewagen übergeben. Er löst das 30 Jahre altes Tanklöschfahrzeug vom Typ W 50 ab. 

Durch die verladenen Rollcontainer kann mit dem neuen Logistikfahrzeug, welches über eine hydraulische Ladebordwand verfügt, ein breitgefächertes Einsatzspektrum abgedeckt werden. Mit über 2000 Meter Schlauchmaterial, was teils in den Seitenwänden des Aufbaus integriert ist, kann vor allem in den ländlichen Gebieten deutlich schneller eine Wasserversorgung über lange Wegestrecke aufgebaut werden.

Die verbaute Standheizung macht es möglich dass der Kofferaufbau auch als beheizter Rückzugsort für Kameraden und Führungskräfte zu Einsätzen bei kalten Temperaturen genutzt werden kann.

Einsatzleitwagen (ELW)

Dieser umgebaute Ford-Kleinbus wurde Ende 2014 als Einsatzleitwagen von der Adorfer Feuerwehr in den Dienst gestellt. Er dient hauptsächlich als Vorausfahrzeug bei Einsätzen für den Einsatzleiter, um erste Lageerkundungen durchzuführen. Weiter befinden sich im Fahrzeug wichtige Unterlagen - wie Einsatzpläne, Gefahrgutdokumente. Außerdem wird das Fahrzeug für Transport- oder Ausbildungsfahrten der Kameraden sowie der Jugendfeuerwehr genutzt. 

Rüstwagen 2 (RW 2)

Dieser damals werksneue Rüstwagen wurden den Kameraden am 27.01.1995 in einem feierlichen Rahmen offiziell übergeben. Dieses Fahrzeug dient zur technischen Hilfeleistung und kann bei Unfällen, Havarien oder Katastrophen eingesetzt werden. An Bord befinden sich Geräte zur Unfallrettung sowie zur Beseitigung von Gefahrguthavarien. Ein eingebauter Generator mit einer Leistung von 20 kW stellt eine eigene Stromversorgung sicher und erhellt bei Nachteinsätzen den Unfallort. 

Hubrettungsfahrzeug Bronto Skylift (TLK 23-12)

Dieses moderne Hubrettungsfahrzeug wurde den Kameraden am 27.05.2000 offiziell übergeben. Es handelt sich hier um den damals ersten vom Freistaat Sachsen geförderten Teleskopgelenkmast. Die Rettungshöhe beträgt 32 m. Der Rettungskorb kann mit 270 kg, also mit etwa drei Personen, belastet werden. Weitere Besonderheiten dieses Rettungsfahrzeuges sind, dass die letzten 6 m des Hebebühnenarms über Hindernissen abgeknickt werden können und die Gondel dabei immer automatisch in der Waagerechten bleibt. Außerdem reicht der Bronto sogar bis zu 3 m unter seine Standebene. Damit können Rettungen unter Brücken oder über Gewässern, wenn jemand ins Eis eingebrochen ist, durchgeführt werden. 

Hilfeleistungslösch­fahrzeug 20/16 (HLF 20/16)

Am 22.07.2006 wurde den Kameraden in einem feierlichen Rahmen das neue Löschfahrzeug übergeben. Dieses Fahrzeug löste damals ein über 30 Jahre altes Löschfahrzeug LF 16 vom Typ W 50 ab und ist das Herzstück bei der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung. Mit seiner großzügigen Ausrüstung ist es vielseitig einsetzbar. So steht zur Brandbekämpfung neben umfangreichen Löschgeräten ein 2.400 Liter Wassertank zur Verfügung. Zur Unfallrettung stehen Rettungsspreizer, -schere und Rettungszylinder zur Verfügung. Zur weiteren Beladung gehören Rettungsplattform, Höhenrettungsgerät sowie ein Rettungsbrett. Ein Notstromaggregat und ein pneumatischer Lichtmast sorgen bei Nachteinsätzen für gute Lichtverhältnisse. 

Tanklöschfahrzeug 16 - W50 (TLF 16-W50)

Am 20.09.1988 wurde der Feuerwehr Adorf ein damals werksneues Tanklöschfahrzeug W 50 übergeben. Für die damalige Zeit konnte man das schon als Wunder betrachten.
Das Fahrzeug ist mit verschiedenen Geräten zur Brandbekämpfung bestückt. Der eingebaute 2.000 Liter Wassertank ist mit einer Schlauchleitung (Schnellangriffseinrichtung) fest verbunden, so dass bei Ankunft am Einsatzort sofort mit der Brandbekämpfung begonnen werden kann. Ein Tank mit Schaumbildner und automatischem Zumischer gehört ebenfalls zur Ausrüstung dieses Löschfahrzeuges. Die Einrichtung ermöglicht bei speziellen Bränden eine sofortige Bekämpfung mit dem Löschmittel Schaum.
Nach der Inbetriebnahme des neuen HLF 20/16 im Jahr 2006 wurden einige Umbauten am Tanklöschfahrzeug vorgenommen. Es wurde zusätzlich eine tragbare Pumpe (TS) untergebracht, um Gewässer zu nutzen, die mit dem Fahrzeug nicht erreichbar sind. Des weiteren erhöhten die Kameraden die Anzahl des Schlauchmaterials, um bei Bedarf eine Wasserführung über weite Wegstrecken möglich zu machen.